eMountainbike

Die Anforderungen an ein eMountainbike sind sehr vielfältig. Haben noch vor einiger Zeit Kritiker scharf gegen eMTBs gewettert, so hat sich das Meinungsbild inzwischen gewandelt, denn ein eMTB nimmt nicht den sportlichen Anreiz und die Bewegungsintensität, sondern verlängert eher die Fahrfreude. Sie schaffen nun mehr Abfahrten und haben deutlich mehr Fahrspaß, als auf einem herkömmlichen Mountainbike. Egal ob man sich für eine Bergauffahrt und den von Bosch geprägten Uphill-Flow entscheidet oder für steinige oder rasante Abfahrten - ein eMTB sollte für jeden Untergrund bestens gerüstet sein!

Achten Sie daher beim Kauf auf die Federgabel, eine hydraulische Scheibenbremse und auf die Schaltung. Auch eine Vario-Sattelstütze bietet sich an, ist aber abhängig von Ihren persönlichen Vorlieben. Entscheidende Unterschiede zwischen eMountainbikes werden erst beim Typ der Federung - Hardtail oder Fully - und der Bereifung deutlich. Hier sollten Sie sich bei der Wahl des richtigen Modells Ihrer Bedürfnisse bewusst sein und in jedem Fall die verschiedenen Varianten ausgiebig testen und im Gelände erproben.

Mittlerweile stellen die bekanntesten Hersteller für Elektroantriebe, Bosch, Yamaha, Shimano, Impulse und Brose, bereits extra Motoren für den sportlichen eMTB-Bereich her. Bei Bosch ist es der Performance CX Antrieb, der sogar über einen extra eMTB-Modus verfügt, bei Yamaha der PW-X Motor, Shimano brachte den E8000 raus, Impulse den RS Modus für den Evo Antrieb und Brose entwickelte den Drive S Antrieb. Der extra Antrieb gibt dem eMountainbike zwar auch extra Gewicht, aber durch die Motorunterstützung merkt man davon so gut wie gar nichts bei Auffahrten oder auch auf Geraden. Der Schwerpunkt liegt beim Mittelmotor besonders tief. Dadurch ist selbst das Manövrieren durch engere Passagen ein Leichtes.

Hauptsächlich gibt es beim eMountainbike zwei unterschiedliche Ausprägungen. Das sogenannte Hardtail bietet einen ungefederten oder ungedämpften Hinterbau. Der steifere Rahmen ermöglicht eine optimale Kraftübertragung der Tretbewegung auf den Untergrund, allerdings eignet er sich nicht besonders für steinige oder unebene Untergründe. Daher ist ein Hardtail eher für Forstwege oder als Ausdauergerät geeignet. Die fehlende Hinterbaufederung ermöglicht darüber hinaus einen geringeren Anschaffungspreis und sorgt für weniger Gewicht.

Das Fullsuspension eMountainbike, kurz Fully genannt, ist genau richtig für Vollblut-Mountainbiker und solche, die es werden wollen. Zwar ist es erwartungsgemäß etwas teurer und schwerer als das Hardtail, ansonsten bietet es aber fast nur Vorteile. Die Besonderheit ist, dass solche eMTBs auch am Hinterbau gefedert sind und daher auch auf unebenen Wegen nachgeben. Dadurch können Stöße durch den Untergrund besser absorbiert werden und die Wirbelsäule wird entlastet. Ein weiterer Vorteil ist die verbesserte Traktion, also die Bodenhaftung, die es ermöglicht, die Kraft des Elektromotors optimal auf den Untergrund zu übertragen. Das ermöglicht ein besseres Fahrgefühl auf schnellen Abfahrten, wodurch der Fahrspaß deutlich gesteigert wird.

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